Geschichte

 

Die Gründung

Auf Initiative der ersten Studenten der damals neugegründeten Ingenieurschule in Kaiserslautern (sie wurde als "Höhere technische Staatslehranstalt" (HTS) bezeichnet) wurde am 3. November 1920 die Technische Reformburschenschaft Markomannia gegründet. Aus den Farben der beiden größten Reichsländer, Preußen und Bayern, wurden die Farben der Verbindung, Schwarz-Weiß-Blau, kombiniert. Ab 1922 nannte sich unser Bund nur noch Burschenschaft Markomannia.

 

Die ersten Jahre

Entscheidend für die ersten Jahre unserer Verbindung war die französische Besetzung der Pfalz nach dem Ersten Weltkrieg. Die Besatzungstruppen unterstützten besonders seit Sommer 1923 massiv separatistische Bestrebungen, die jedoch von der pfälzischen Bevölkerung abgelehnt wurden.

 

Die Markomannen beteiligten sich aktiv an der Abwehr der Separatisten, was schließlich dazu führte, daß ein Großteil unserer Aktiven im WS 1923/24 von französischen Militärgerichten zu mehrwöchigen Gefängnisstrafen verurteilt und unsere Burschenschaft von den Besatzungsbehörden zeitweilig verboten wurde.

 

Die Auflösung

Eine weitere Verbotszeit erlebte unsere Verbindung während der Naziherrschaft. Nachdem Versuche gescheitert waren, Markomannia in nationalsozialistische Organisationen einzubinden, zwang der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund (NSDStB) die Aktivitas im WS 1935/36, sich aufzulösen. Die Kaiserslauterer Ingenieurschule schloß 1943 kriegsbedingt ihre Pforten.

 

Der Neuanfang

Erst im WS 1959/60 eröffnete in Kaiserslautern wieder eine Ingenieurschule. Sie firmiert heute unter der Bezeichnung "Fachhochschule Kaiserslautern". Der noch bestehende Altherrenverband unserer Verbindung nahm zur Neueröffnung wieder neue Studenten in den Bund auf.

Im WS 1970/71 begann die neugegründete Universität Kaiserslautern ihren Vorlesungsbetrieb. Noch im November 1970 beschlossen wir Markomannen, künftig auch Angehörige der neuen Hochschule in unsere Reihen aufzunehmen. Mit den Studentenzahlen an der Universität wuchs in den folgenden Jahren stetig der Anteil der Universitätsstudenten in den Reihen unserer Aktivitas. Seit den achtziger Jahren stellen sie ständig die Mehrheit der Aktiven.

 

Der Dachverband

Seit den frühen neunziger Jahren bemühten wir uns, gemeinsam mit anderen liberalen deutschen Burschenschaften in einem starken, zukunftsorientierten burschenschaftlichen Dachverband zusammenzuwirken. Unser Engagement mündete schließlich in der Gründung der Neuen Deutschen Burschenschaft (NeueDB) im Januar 1996 in Hannover, wo wir den neuen Dachverband gemeinsam mit sieben weiteren Verbandsburschenschaften aus der Taufe hoben.

Die Burschenschaft Markomannia ist heute die älteste und traditionsreichste der Kaiserslauterer Korporationen. Alle anderen Korporationen vor Ort wurden erst nach 1970 ins Leben gerufen bzw. in Kaiserslautern wiedereröffnet.

Hier finden Sie uns

Burschenschaft Markomannia
Richard-Wagner-Str. 75
67655 Kaiserslautern

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